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Sep 23

Jugendsprache – lustig bis eklig

Jugendsprache – „Provozier-Deutsch“ zwischen lustig und eklig!

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Guten Morgen meine lieben Heldinnen der Schönheit!

Letzte Woche hatte ich einen lustigen Artikel entdeckt, der mich nun zu diesem Artikel inspiriert hat.

Wir alle kennen es: In unserer Jugend hatten wir uns eine Sprache angeeignet, die unsere Eltern zur Verzweiflung brachte.

Bei mir war es natürlich als allererstes: geil. Das wollten meine Eltern gar nicht hören. Als dann noch mein Bruder mit meinem Vater redete, dass er eine geile Tussi kennengelernt hatte, da schüttelte dieser nur den Kopf und meinte, früher hatte man den Frauen andere Begriffe angedeihen lassen: Dufte Biene, flotter Käfer. Was zu Lachanfällen bei meinem Bruder führte 😀

Bei mir war Englisch in: Wir chillten, hatten ein Date, gingen zum Meeting, fanden Dinge als der Burner oder cool oder hot.

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Bei meinem Bruder wurde es schon skurriler: Der wollte abhängen, rumgammeln, alles war fat, man oder total krass!

Nun entdeckte ich, wie schon geschrieben, einen Artikel über die heutige Jugendsprache und war amüsiert, aber auch etwas schockiert (ging das meinen Eltern damals auch so??). Viele Begriffe klingen eklig, unter der Gürtellinie, wenig respektvoll. Klar, die Jugend hat schon zu allen Zeiten die Eltern provozieren, sich von ihren Erzeugern abgrenzen wollen: vom Äußerlichen und auch von der Sprache her.

Hier einmal ein paar Beispiele – viel Spaß beim Lachen und Ekeln 😀 :

Mietmaul = Rechtsanwalt (aufpassen, Jungs und Mädels, die sitzen am längeren Hebel 😉 )

Blümchenkiller = Vegetarier (wäre da Gemüsekiller nicht sinnvoller gewesen?!?)

Egoshot = Selfie (wow, der Begriff hat sich rasant schnell umgewandelt!!)

Freizeitphilosophentreff = Arbeitsamt (ohne Worte)

Rentner-Bravo = Apotheken Umschau (das finde ich am geilsten, öhm, besten 😀 )

Fummelbunker = Diskothek (aha)

Krampfadergeschwader = Erwachsenenwelt (jaja, ab 30 gilt man als scheintot…)

Östrogen-Weiher = hübsche Frau (das ist ja wohl voll respektlos, grusel!)

aufgebitcht = aufgemotzt (liebe Jugend, Eure Sprachschöpfung heißt übersetzt „aufgehurt“!)

Checkerbraut = intelligente Frau (klingt nicht gerade wie ein Kompliment…)

Kalbfleischknoppers = Döner (ess ich nie wieder, bekomm‘ das Bild nicht aus dem Kopf…)

Entenparka = Gänsehaut (brrr)

Herrenhandtasche = Bier-Sixpack (das ist mal cool, ähm, witzig)

Datenzäpfchen = USB-Stick (iiihiiihii, diese Vorstellung…)

rumoxidieren = chillen (Grundwissen Biologie ist also vorhanden!)

kompostieren = gammeln (aha, Grundwissen Gartenpflege also auch 😀 )

Eierfeile = Fahrrad (Mensch, dann nehmt halt ’n breiteren Sattel!!!)

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O.k., dann üben wir mal „jugenddeutsch“:

All Ihr Checkerbräute und Östrogen-Weiher der Krampfadergeschwader, wenn Ihr Euch gerne aufbitcht, dann kompostiert hier nicht herum, besucht mal folgende Seite:

www.w4shopwelten.com

Hierauf oxidiert rum und sucht Euch was aus, das Ihr bei Eurem nächsten Besuch im Fummelbunker tragen könnt, bevor Ihr Appetit auf ein Kalbfleischknoppers habt, oder seid Ihr etwa Blümchenkiller? 😀 😀 😀